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Schneller wechseln: Zügig durch die Wechselzone!

 

 

Die Wecheselzone wird von einigen Triathleten nicht umsonst als 4. Disziplin bezeichnet. Hier lässt sich mit wenig Aufwand relativ viel Zeit einsparen. Und diese Sekunden werden jedem Sportler im Vergleich zur sporlichen Leistung quasi geschenkt. Aber auch hier macht Übung den Meister. Die folgenden Tipps sollen euch helfen den Wechselablauf zu optimieren...

 

 

 

Tipp 1: Wechselzone anschauen und deinen Weg einprägen

Vor dem Wettkampf solltest du deine späteren Wechselwege genau anschauen und abgehen. Wo steht mein Rad? Wie muss ich es aus der Wechselzone schieben? Wo gebe ich gegebenenfalls meinen Wechselbeutel nach dem Wechsel ab? Welche Startnummer hab ich eigentlich? Was vorher noch "logisch" war ist nach der Schwimmdistanz dann plötzlich vergessen. Mit hohem Puls und in der Wettkampfhektik ist klares Denken nicht mehr so "einfach". Deswegen vorher alles genau durchgehen. Lieber einmal mehr, als einmal zu wenig.



Tipp 2: Startnummern an Helm und Rad anbringen

Entweder kleben Startnummern sehr schlecht, oder so gut, das du danach noch Tage beschäftigt bist sie vom Helm oder dem Rad runterzukratzen. Unser Tipp: Die Nummern-Aufkleber (für Helm und Rad) einfach ausschneiden und mit Tesafilm quasi "laminieren" und so auf den Helm und das Rad kleben, also zum Beispiel auch mit Tesafilm. Vorteil: Ihr braucht nach dem Wettkampf nicht die Klebereste runterpulen. Kostet zwar etwas Zeit, aber spart diese dann beim Putzen wieder.



Tipp 3: Aerodynamische Startnummer

Die Startnummer, die du um die Hüfte trägst flattert gerade beim Radfahren. Das ist zum einen nicht besonderes aerodynamisch und zum anderen kann es auch unangenehm und lästig sein. Also: Einen Streifen dünnes doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite der Nummer kleben und nicht vergessen die Folie abzuziehen. So klebt die Startnummer am Hintern und flattert weniger.



Tipp 4: Reißfeste Startnummer

Das Material der Nummern ist oft schon sehr widerstandsfähig, trotzdem kommt es nicht selten vor, das Athleten sie am Ende des Wettkampfes nur noch auf Halbmast hängen haben. Damit dir das nicht passiert, kannst du folgendes machen: Klebe den Rand der Startnummer, dort wo du die Sicherheitsnadeln durchstichst mit Tesafilm ab. Damit reißen die Sicherheitsnadeln garantiert nicht so leicht aus.


Tipp 5: Beim Wechsel zum Rad keine Zeit verschenken

Während des Wechsels ist der Puls auf Anschlag und du bist mächtig am Pumpen, aber gerade hier solltest du keine Zeit verschenken, die Zähne zusammenbeißen und deinem Puls keine Beachtung schenken. Erst wenn du auf dem Rad sitzt solltest du etwas lockerer machen. Zumindest bist du jetzt schon mal am Rollen und kannst dich "erholen" und nebenbei schon Meter machen. Beim Wechsel zum Laufen hast du diesen "Vorteil" dann leider nicht mehr.



Tipp 6: Weniger Stress im Wechselzelt

Da viele bereits am Anfang des Wechselzeltes stehen bleiben, um sich umzuziehen, ist es meistens sinnvoll erst am Ende des Wechselzeltes seinen Neowechsel-Balance-Akt vorzunehmen oder sich einfach nur umzuziehen. Weniger Leute, mehr Platz zum Wechseln und keine Nachzügler, die einen vielleicht von den Füßen holen. Nur blöd wenn jetzt alle nach diesem Schema wechseln.



Tipp 7: Schuhe schon auf den Pedalen befestigen

Wenn die Radschuhe bereits an den Pedalen bleiben sollen: Schuhe mit jeweils einem Gummi am Umwerfer beziehungsweise am hinteren Schnellspanner befestigen. So sind die Schuhe beim Aufstieg auf das Rad einigermaßen in der Horizontalen und schleifen beim Schieben des Rades nicht am Boden. So bald du lostrittst sollten die Gummis reißen. Diese Variante unbedingt trainieren und üben, sonst kann es peinlich werden.



Tipp 8: Einlage fixieren

Sollten die Einlagen in den Radschuhen leicht an den Füßen kleben kannst du sie mit doppelseitigem Klebeband im Schuh fixieren. Gerade dann, wenn du noch am Rad die Schuhe ausziehen willst kann es lästig sein, wenn die halbe Einlage aus dem Schuh gezogen wird.


Tipp 9: Wechsel mit Beutel - Auf dem Weg zum Rad

Je nach Länge der Wechselzone, kann es sich lohnen zum Beispiel die Startnummer oder/und eine Windweste bereits in den Wechselbeutel zu legen und diese dann auf dem Weg zum Rad im Lauf dorthin umzuschnallen. Mit etwas Routine könntest du so auch schon die Radbrille aufsetzen und musst am Rad nur noch den Helm anschnallen und ab geht die Post. Findet der Wechsel am Rad statt: Tja, hier kommt es dann nur drauf an schnell aus dem Neo zu kommen, in die Startnummer zu schlüpfen, dann die Brille auf die Nase und zum Schluss den Helm überzustülpen.



Tipp 10: Laufschuhe weit offen bereitlegen

Für den Wechsel zum Lauf solltest du daran denken, dass die Laufschuhe schon offen bereit stehen oder im Beutel verstaut sind. Wenn du Socken anziehen willst, dann leg diese bereits leicht umgeschlagen in den jeweiligen Schuh, das spart Sortierarbeit.



Tipp 11: Der Helm sollte passen

Klar solltest du ihn am Rad so ablegen, dass du nicht erst das Verstellsystem korrigieren musst, um ihn auf den Kopf zu bekommen. Aber sinnvoll ist auch, den Wechselbeutel in der zweiten Wechselzone so groß zu wählen, dass dein Helm schnell darin verschwinden kann. Ein kleiner aber nicht unerheblicher Tipp.